skip to Main Content

FAQ – FRAGEN UND ANTWORTEN

Es gibt Fragen, die uns in unserem täglichen Umgang mit Kunden und Behörden häufig gestellt werden. Die wichtigsten und häufigsten möchten wir gerne bereits hier beantworten.

Wir sind akkreditiert als Messstelle im Bereich „Ermittlung von Geräuschen“ im Modul Immissionsschutz der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Hiermit haben wir unsere Fachkenntnis gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 sowie die Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 nachgewiesen.

Nur benannte Messstellen dürfen Abnahmemessungen bei genehmigungsbedürftigen Anlagen nach BImSchG durchführen. Für unsere Kunden gewährleistet die Akkreditierung eine dauerhaft hohe Qualität unserer Leistungen und eine hohe fachliche Kompetenz bei der Messung von Schallemissionen.

Eine Schallprognose, auch Schallgutachten, Schallimmissionsprognose, Lärmprognose oder Immissionsprognose für Schall/Lärm genannt, wird grundsätzlich in Genehmigungsverfahren benötigt. Egal, ob baurechtliche Genehmigung oder Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, sobald durch ein Gewerbe, egal wie groß oder klein es ist, mit Lärmeinwirkungen zu rechnen ist, kann die Genehmigungsbehörde ein Lärmgutachten fordern. Dieses erstellen wir für Sie nach den Bestimmungen der TA Lärm. Die TA Lärm regelt, wie laut ein Gewerbe sein darf und wer zu schützen ist.

Eine Schallprognose basiert auf einem Rechenmodell, welches die Auswirkungen des Betriebes auf die Umgebung berechnet. Mit einer solchen Prognose kann nachgewiesen werden, dass das Gewerbe nicht störend ist und die Richtwerte eingehalten werden. Dann ist das Gewerbe genehmigungsfähig.

Sie benötigen eine Schallprognose? Kontaktieren Sie uns einfach, wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Durch BIM (Building Information Modeling) ist es möglich, relevante Bauwerksdaten in einem 3D-Modell mithilfe einer Software zu erfassen, zu modellieren und zu kombinieren.

Mithilfe dieses Bauwerksmodells ermöglichen wir, dass die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung in einem Projekt durch die verschiedenen Projektbeteiligten wie Architekten, Ingenieure und Bauunternehmen Hand in Hand durchgeführt wird.

Das Bauwerksmodell an sich beinhaltet alle relevanten Informationen in den einzelnen Bauteilen, die für die Planung, Ausführung und weitere Bewirtschaftung des Gebäudes benötigt werden. Diese Informationen werden digital in einem Modell erfasst und können durch die verschiedenen Planer wie Architekten, Statiker, Vermesser aber auch durch den Bauherrn und weitere Projektbeteiligte geprüft, gepflegt und optimiert werden. Unsere Fachplaner sind geschult in der Verwendung von BIM und bieten Ihnen damit eine Schnittstelle, an der alle Projektbeteiligten jedes Fachbereichs ihre Daten übermitteln, pflegen, optimieren und zu einem gemeinsamen Projekt verschmelzen lassen.

In nahezu jedem Industriezweig entstehen Abgase, die gefasst über Schornsteine abgeleitet werden müssen. Wir berechnen für jeden Einzelfall die Mindesthöhe für Schornsteine nach gesetzlicher Forderung und unter Berücksichtigung der aktuellen technischen Regeln. Dies stellt den Schutz der Menschen in der Nachbarschaft sicher und minimiert die Betriebs- und Investitionskosten.

Nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie ausgewiesene FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete, auch Natura2000-Gebiete genannt, sind besonders schützenswerte Ökosysteme, die hochempfindlich gegenüber Stickstoff- und Schwefelverbindungen sind. Stickstoff- und Schwefelverbindungen gelangen hauptsächlich durch Verbrennungsprozesse, z.B. durch die Industrie oder den Verkehr, in die Luft und werden durch den Wind in FFH-Gebiete transportiert. Dann muss nachgewiesen werden, dass keine Schäden am Ökosystem auftreten. Wir berechnen die Isolinie der Schwellenkonzentration, ab der theoretisch Schäden auftreten können. Alle FFH-Gebiete innerhalb dieser Isolinie werden daraufhin von uns untersucht.

Zweck des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist es, bei bestimmten Vorhaben, die im Anhang I des UVPG gelistet sind, die Auswirkungen auf die Umwelt frühzeitig zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten. Die Umweltverträglichkeitsprüfung kann nur im Rahmen eines anderen verwaltungsbehördlichen Verfahrens (z.B. Genehmigungsverfahren nach § 4 BImSchG, Antrag auf Indirekteinleitung nach § 58 WHG, u.a.) durchgeführt werden.

Wir erstellen für Sie entscheidungserhebliche Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens. Auf Basis dieser Vorprüfung ermittelt die zuständige Behörde, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig erscheint.

Ihre Frage war nicht dabei?

Sprechen Sie uns an! Wir beantworten sie gerne persönlich!

 

Back To Top